Haar braucht andere Öle als Haut. Entscheidend ist, ob ein Öl in die Haarfaser eindringt oder auf ihr liegen bleibt.
Jojobaöl liegt dem körpereigenen Talg am nächsten und wirkt deshalb vor allem an der Kopfhaut: es bringt eine fettende Kopfhaut eher ins Gleichgewicht, statt sie zusätzlich zu beschweren. Für eine Kur wird es in Ansatz und Längen einmassiert.
Süßmandelöl ist die leichtere Wahl für feines Haar, das unter schwereren Ölen platt wird. Es legt sich um die Faser, glättet die Schuppenschicht und lässt sich nach 20 bis 30 Minuten wieder gut auswaschen.
Ein Hinweis, der den Unterschied macht: gib das Öl ins handtuchtrockene Haar, nicht ins nasse. Wasser in der Faser hält das Öl sonst draußen. Einwirken lassen, danach zweimal shampoonieren. Eine Charge unserer DIY-Haarmaske reicht für rund zehn Anwendungen; das Grundrezept dort setzt auf Kokos-, Jojoba- und Rizinusöl, während Süßmandelöl die dokumentierte leichtere Variante für feines Haar ist.