Sobald du deine erste Charge Körperbutter gemacht hast, kommt fast automatisch die nächste Frage: Wie mache ich sie zu meiner eigenen? Das Grundrezept - Sheabutter, Kakaobutter und ein Trägeröl - ist eine verlässliche Basis, aber eben auch ein Ausgangspunkt, den du in drei Richtungen anpassen kannst: Duft, Hauttyp und Jahreszeit. Das Gute daran: Du brauchst selten ein völlig neues Rezept. Fast jede Körperbutter-Variante ist eine kleine, bewusste Änderung an dem Verhältnis, das du schon kennst.
(Am Anfang habe ich drei Dinge gleichzeitig verändert und wusste nie, welches die Textur ruiniert hat - deshalb ändern wir hier immer nur eine Sache.) Das lernst du hier:

| Hauttyp | Was du änderst | Warum das funktioniert |
|---|---|---|
| Trockene und sehr trockene Haut | Sheabutter auf etwa 55 bis 60 % erhöhen und ein zweites pflegendes Öl wie Jojoba oder Avocado dazugeben. | Eine reichhaltigere Formel spendet länger Feuchtigkeit. Am besten auf leicht feuchte Haut direkt nach dem Duschen auftragen, damit sie das Wasser einschließt. |
| Ölige und Mischhaut | Jojobaöl als Trägeröl nehmen und die Formel insgesamt leichter halten. | Die Struktur von Jojobaöl ähnelt dem hauteigenen Sebum und zieht schnell ein. Nur eine kleine Menge dort auftragen, wo du sie brauchst. |
| Empfindliche Haut | Zutatenliste kurz halten und zugesetzten Duft weglassen - unraffinierte Sheabutter, Kakaobutter und ein mildes Trägeröl wie Süßmandelöl reichen aus. | Weniger Zutaten bedeutet weniger, das eine Reaktion auslösen kann. |
| Reife Haut | Reichhaltigere Butterbasis und ein Öl mit hohem Antioxidantien-Anteil, dazu eine kleine Menge Vitamin E. | Vitamin E unterstützt die Formel gegen Oxidation und zugleich die Hautbarriere. |
